HERZLICH WILLKOMMEN BEIM NETZWERK ERNÄHRUNGSKULTUR!

Call for Papers für die Tagung am 18. und 19. November 2021 an der Hochschule Fulda

Die Tagung geht der Frage nach , wie sich die Pandemie als Krise langfristig auf Ernährungspraktiken und Einkaufsgewohnheiten sowie die Orte des Verzehrs auswirkt. Dabei werden Herausforderungen und Chancen der Krise für Ernährungspraktiken und nachhaltige Verpflegungsmöglichkeiten in der häuslichen wie auch in der außerhäuslichen Verpflegung aus den Perspektiven unterschiedlicher Fachdisziplinen betrachtet und diskutiert, welche Entwicklungen Potenzial für dauerhafte Veränderungen aufweisen.

Den Call for Papers finden sie hier.

5. Online-Forum EssKult.net

Mahlzeit und Care im Corona-Haushalt
Zu den pandemiebedingten Veränderungen in (Familien-)Haushalten im deutsch-japanischen Vergleich (6. Juli 2021 9.00 – 13.30 Uhr)

Nicht nur das öffentliche, sondern auch das Leben in den privaten Haushalten hat sich durch die COVID-19 Pandemie maßgeblich verändert. Fraglich ist, wie die Strukturen der privaten Haushalte in ihren vielfältigen Formen auf die Anforderungen reagieren. Im Frühjahr 2020 verzeichneten Deutschland und Japan im Vergleich mit anderen Ländern ein geringes Infektionsgeschehen. Galten sie in Europa bzw. in Asien als Vorbilder, schneiden beide Länder nach einem Jahr COVID-19 Pandemie aufgrund des verspäteten Impfbeginns und der im Vergleich moderaten, aber stetig steigenden Infektionszahlen im internationalen Vergleich zunehmend schlechter ab. Diese sich in beiden Ländern ähnelnde Situation macht einen Vergleich der damit angestoßenen Veränderung der häuslichen Arrangements möglich.

Hier finden Sie das Programm. Hier können sie sich zum Onlineforum anmelden.

Essen und Soziale Arbeit

Das neue, von unserem Vereinsmitglied Christine Meyer verfasste Lehrbuch bietet einen Einstieg in die elementare Verbindung Sozialer Arbeit mit dem menschlichen Nahrungsbedürfnis. Gegenwärtig ist Hunger als menschliches Grundbedürfnis in der Sozialen Arbeit zur Nebensache geworden, obwohl beide konstitutiv miteinander verbunden sind. Aufgaben Sozialer Arbeit liegen, offensichtlich vor allem in den historischen Vorläufern, in der Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse.

Für weitere Informationen klicken sie hier

4. Online-Forum des Netzwerks Ernährungskultur ‚Der Lebensmitteleinzelhandel in Krisenzeiten‘ am 18.5.2021

Themenschwerpunkt des vierten Online-Forum in der Reihe ‚Ernährung in der Krise‘ ist der Handel mit Lebensmitteln unter der Fragestellung, wie sich der Ein- und Verkauf von Lebensmitteln in Corona-Zeiten stationär und online verändert haben und welche Chancen die Krise für eine nachhaltige Transformation der Lebensmittelversorgung im Alltag bringt.

Hier finden Sie das Programm des Online-Forums, das am 18. Mai 2021 von 14.30 bis 18 Uhr stattfindet.

Hier können sie sich direkt zum Onlineforum anmelden.

Frauen aus aller Frauen Länder gestalten die Zukunft Deutschlands

Klicken Sie hier, um das Poster in groß anzusehen.

Bei dieser Tagung geht es um das Geschlechterarrangement in der gesellschaftlichen Transformation. Unter den verschiedenen Beiträgen wird auch das Thema Ernährung und Gender von Dr. Parto Teherani-Krönner thematisiert. Dabei geht es um Wandel und Gestaltung der Mahlzeitenkultur und Ernährungssicherung durch Frauen in Zeiten der Pandemie und Umweltkrisen sowie dem Diskurs zu Food Ethics.

Meal Cultures – A New Concept in Food Security Debates on African Leafy Vegetables in Kenya and East Africa. J Agri Res

Call for Papers der Zeitschrift GENDER

Ernährungspraxis im Wandel: transformative Zusammenhänge von Geschlecht und Ernährung

Ernährung ist nicht bloß eine physische Notwendigkeit, sondern mit sozialen Praktiken verbunden, die eine starke Identifikations- und Distinktionsfunktion besitzen. Der Heftschwerpunkt thematisiert aus der Perspektive von Care-Theorie und feministischer Ökologiekritik, inwiefern Ernährung als Versorgungsarbeit sowie der Zugang zu Ressourcen der Nahrungsmittelproduktion zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt ist.

Herausgeberinnen sind Jana Rückert-John, Carla Wember und Sigrid Nieberle

Der vollständige Call findet sich hier auf Englisch und hier auf Deutsch oder gesammelt unter: https://www.gender-zeitschrift.de/call-for-papers-gz

Wir freuen uns auf zahlreiche Beitragsvorschläge!

Einladung zum Stream des Hybrid-Workshops: Essenspraktiken Jugendlicher in stationären Erziehungshilfen

Das DFG-Forschungsprojekt „Essenspraktiken Jugendlicher in stationären Erziehungshilfen. Eine Mixed-Methods-Studie“, das an den Universitäten Rostock, Hildesheim und Halle-Wittenberg durchgeführt wird, veranstaltet am 31.05.2021 von 11:00 bis 16:00 Uhr einen Hybrid-Workshop. Die Veranstaltenden möchten herzlich dazu einladen, die Ergebnisvorstellung und Diskussionen mit Jugendlichen, Fachkräften und Wissenschaftler*innen per Livestream zu verfolgen und über einen Chat eigene Diskussionsbeiträge einzubringen.

Nähere Informationen, sowie das Programm, finden Sie in der anhängenden Einladung.

Das Kontingent für das Streaming ist begrenzt, sodass Sie sich bis zum 15.04.2021 verbindlich anmelden sollten. Die Anmeldung erfolgt, bitte unter Angabe des Namens und der Kontaktdaten, per E-Mail an essenspraktiken@uni-hildesheim.de. Im Vorfeld der Veranstaltung wird Ihnen dann den entsprechenden Streaming-Link zugesendet.

3. Onlineforum EssKult.net

Chancen und Herausforderungen für einen nachhaltigen Ernährungs- und Essalltag in der Krise

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt verschiedene Alltagsroutinen, auch des Essens und der Ernährung in Frage. Denn wenngleich auch in der Krise gegessen werden muss, stehen Probleme des Ernährungskonsums, wie die Besorgung der Lebensmittel, deren Qualität, ihre Zubereitung und schließlich deren Verzehr zur Disposition

Das Online Forum findet am 26. Januar 2021 von 15.00 bis 18.00 Uhr statt.
Hier finden sie das Programm der Veranstaltung

Hier können sie sich direkt zum Onlineforum anmelden.

Symposium: „Das Schlachthaus und die moderne Gesellschaft – eine problematische Beziehung“

Der Weg des Fleisches vom Tier auf den Teller nimmt seinen Weg in der modernen Gesellschaft mit
hoher Wahrscheinlichkeit über das Schlachthaus. Hausschlachtungen sind schon lange nur noch
eine Ausnahme von dieser Regel. Das Schlachthaus, das schon immer eine Fabrik war, ist eine gesellschaftliche Einrichtung, die exemplarisch für die Rationalisierung der Moderne steht: Produktion
ersetzte das Handwerk, überlieferte Vorschriften weichen strickten und komplexen Regeln, die animalische Präsenz des Ortes löste sich auf im sterilen und stillen Irgendwo der Provinz.

Auf dem am 25. und 26.Februar 2021 stattfindenden Symposium wird dieses Thema mit Beiträgen aus der eigenen Projektforschung und Gast-Vorträgen zur Diskussion gestellt.

Bis zum 20.02.2021 können sie sich mit einer Mail an folgende Adresse anmelden: fw-symposium@isinova.org

weiter Informationen / further Information:
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