Essen und Soziale Arbeit

Das neue, von unserem Vereinsmitglied Christine Meyer verfasste Lehrbuch bietet einen Einstieg in die elementare Verbindung Sozialer Arbeit mit dem menschlichen Nahrungsbedürfnis. Gegenwärtig ist Hunger als menschliches Grundbedürfnis in der Sozialen Arbeit zur Nebensache geworden, obwohl beide konstitutiv miteinander verbunden sind. Aufgaben Sozialer Arbeit liegen, offensichtlich vor allem in den historischen Vorläufern, in der Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse.

Für weitere Informationen klicken sie hier

Gemeinsam einsam

Jana Rueckert-John in „Kursbuch 204 – Essen fassen“

Detaillierte Informationen finden sie hier.

Eating meat is no longer a private matter

Jana Rückert-John im Online Magazin der Deutschen Welle (dw.com)

Jana Rückert-John erläutert in einem Interview mit der Deutschen Welle, wie und warum sich das Thema privater Fleischkonsum von einem privaten in ein zunehmend öffentliches Diskussionsthema gewandelt hat.

Das Interview finden Sie hier .

Ernährung und Esskultur: Kulturwissenschaftliche Perspektiven

Gunther Hirschfelder, Patrick Pollmer. Aktuelle Ernährungsmedizin 2018, 41-55
Georg Thieme Verlag KG

Um medizinisch unerwünschte Ernährungsweisen zu erkenn bzw. zu verhindern, muss die jeweilige Esskultur definiert werden. Dabei ist es wichtig, wie Ernährungsmuster zustande kommen und sie kulturell erlent bzw. tradiert werden. Das Ziel des Beitrags besteht darin, diese rahmenden Aspekte herauszuarbeiten und soziale und kulturelle Faktoren zu beleuchten.

Hier finden Sie alle weiteren bibliografischen Informationen.

Wege aus der Digitalisierungsfalle. Ernährungskommunikation und Ernährungsbildung

Gunther Hirschfelder. Ernährung im Fokus 09-10, 2018

Ernährungsbildung ist heute überall. Guten Tipps zu einer gesundheitsfördernden Ernährung, die Spaß macht und die Umwelt schont, kann man heute kaum noch entrinnen. Vom Bioladen ausgehend hat sich eine ganze Themenlawine vorgearbeitet und ist längst im Discounter angekommen. Unterfüttert wird die Informationsflut von einer analogen und zunehmend auch digitalen Belehrungsoffensive, die Kinder und Jugendliche seit nunmehr zwei Generationen unter Dauerfeuer nimmt. Trotzdem essen viele Kinder immer noch gerne Eis, mögen Jugendliche Energy-Drinks und Kantinengänger Currywurst. Diese Lücke zwischen Ernährungswissen und Ess-Praxis ist nicht paradox, sondern logisch. Dabei spielt die digitale Ernährungskommunikation eine Schlüsselrolle.

Den ganzen Text finden Sie hier.