Stellenausschreibung

Im Forschungsprojekt „Verbraucherbildung kompetent unterrichten“ (cLEVER 2 zur Leitperspektive Verbraucherbildung in Baden-Württemberg) sind an der Technischen Universität Berlin, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, zwei Stellen für Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen zu besetzen, die so erst einmal befristet sind, aber Potential zur Verlängerung haben. Weitere Informationen:

(1) https://stellenticket.de/56991/TUB/?lang=de

(2) https://stellenticket.de/56947/TUB/?lang=de

Netzwerk EssensPaed

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Essen ist nicht nur ein biologisches Bedürfnis, sondern ist auch geprägt von sozialer Interaktion und Ordnungsstrukturen. Das soziale Ereignis besteht aus Machtverhältnissen, Konflikten und gesellschaftlichen Normen, die das Essverhalten maßgeblich beeinflussen und lenken.
Das Essen ist seit den Anfängen der Pädagogik Gegenstand theoretischer Diskurse und praktischer Anliegen. Vor diesem Hintergrund wurde 2014 das Forschungsnetzwerk EssensPaed gegründet.
Das Netzwerk spricht Kolleg_innen aus den Erziehungswissenschaften, der Kindheits-, Jugend-, Bildungs- und Familienforschung wie auch den Sozialarbeitswissenschaften an.

Nun hat das Netzwerk seine eigene Internetseite. Falls Sie an dem Thema interessiert sind, würden wir uns über einen Besuch der Seite freuen.

Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder

 

Im Rahmen des Forschungsverbunds ‚Gesund Aufwachsen‘, der vom Vorstandsmitglied Regine Rehaag koordiniert wird, ist die Idee zu einem Sonderheft ‚Vernetzte Kommunale Gesundheitsförderung für Kinder‘ entwickelt und mit dem Bundesgesundheitsblatt abgestimmt worden. Das Sonderheft inzwischen auch in der Printversion erschienen.
Fünf Beiträge stammen aus dem Forschungsverbund, einer davon beschäftigt sich mit dem Thema

Ernährung als Ressource der vernetzten kommunalen Gesundheitsförderung für Kinder – Wahrnehmung durch Eltern und Experten. Rehaag, Regine; Ehlen, Sebastian Bundesgesundheitsbl 61 (10), S. 1242–1251.

Das Inhaltsverzeichnis des Sonderhefts können Sie hier herunter laden.

Bio-Erdbeeren zur Weihnachtszeit

Erweiterte Erwartungshorizonte bei der Ernährung

Die moderne Gesellschaft ist durch eine endlose Zunahme an Möglichkeiten in der Ernährung gekennzeichnet. An nahezu jedem Ort und zu jeder Zeit kann heute in ungewöhnlicher Fülle und Vielfalt gegessen und getrunken werden. Damit ist eine enorme Zunahme des Angebots dessen, was gegessen werden kann, verbunden. Auf der Nachfrageseite drückt sich dies durch vielfältige neue Ernährungsstile und -trends aus – wie etwa vegan, vegetarisch, paleo, bio oder nachhaltig. Hinsichtlich der Ernährung lässt sich die moderne Gesellschaft deshalb als Überflussgesellschaft beschreiben: Für den überwiegenden Teil der Weltbevölkerung herrscht kein Mangel an Nahrungsmitteln, sondern sie hat es mit einem Überangebot zu tun. Mit der Zunahme an Möglichkeiten, was, wo, wie und wann gegessen werden kann, erweitert sich der Erwartungshorizont auch beim Essen und Trinken. Ist das noch normal?

  • Autorin: Jana Rückert-John
  • Der Beitrag ist erschienen in der Ausgabe 552 | 10. Oktober 2018  Normal – gibt es das noch? auf politische-meinung.de

Hier finden Sie die ganzen Text.