Beiträge zum Symposium „Kulturelle Vielfalt: Essen der Migrantinnen und Migranten“ des Netzwerks Ernährungskultur am 3. März 2016 an der Hochschule Fulda

Das Netzwerk Ernährungskultur hat sich auf seinem Frühjahrssymposium mit dem Thema der Ernährung und Versorgung Geflüchteter beschäftigt. Ziel war es, sich einen Überblick über die derzeitige Situation der Verpflegung von Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu verschaffen. Esskult.net wird auf dieser Grundlage zukünftige Aktivitäten des Netzwerkes bestimmen.

  • Zur Lage der Flüchtlingsverpflegung: Hauptsache satt!?  Dr. Friedhelm Mühleib  Download
  • Migration – Akkulturation – Ernährung. Perspektiven kultureller Annäherungen  Prof. Dr. Gunther Hirschfelder Download
  • MigrantInnen als Bedürftige der Tafeln?!  Umstände und Unterschiede  Prof. PhD Nanette Ströbele  Download
  • Food Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Integration – Neue Wege für mehr (gesellschaftliche) Teilhabe       Dr. Barbara Kaiser  Download

Bier – Eine Geschichte von der Steinzeit bis heute

bier500 Jahre Reinheitsgebot. Bier: Die erste Kultur- und Konsumgeschichte

Bier ist das älteste alkoholische Genussmittel der Menschheitsgeschichte und neben Tee und Wasser das globalste aller Getränke. Gunther Hirschfelder und Manuel Trummer erzählen, wo und wie Bier gebraut wurde, aber auch, wer, wann und wo Bier trank und welche Bedeutung dem Bierkonsum zukam. Sie legen damit erstmals eine globale Kultur- und Konsumgeschichte vor.

Einen ausführliche Überblick, sowie auch weitere Informationen finden sie hier als PDF zum downloaden.

Call für Beiträge für den Sammelband „Fleisch. Vom Wohlstandssymbol zur Gefahr für die Zukunft“

„Fleisch ist ein Stück Lebenskraft!“ Dieser Slogan der deutschen Agrarwirtschaft spiegelt einen über Jahrzehnte gültigen Grundkonsens der bundesdeutschen Nachkriegszeit wider. Fleisch ist für viele noch heute ein Symbol des Wohlstands und der Stärke; es ist Inbegriff einer richtigen Mahlzeit. Gleichwohl ist seit einigen Jahren ein stetiger Verfall dieses Mythos zu beobachten: Fleisch wird zunehmend problematisiert, die Nebenfolgen des zwar stagnierenden, aber nach wie vor hohen Fleischkonsums werden diskutiert und die Apologeten des unbeschwerten Fleischessens geraten zunehmend in die Defensive. Das heute allseits zu günstigen Preisen verfügbare Grundnahrungsmittel hat seine Unschuld verloren. Schon fällt die Prognose für Fleisch – etwa von einem bekannten Wursthersteller – düster aus: „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft!“. Dass eine Wurstfabrik vegetarische Produkte entwickelt und diese auch mit einigem Erfolg verkauft, kann als Indiz für einen gesellschaftlichen Wandel angesehen werden. Fleisch- und tierfreie Ernährungs- und Lebensweisen, über lange Zeit belächelt und verfemt, erlangen zunehmend gesellschaftliche Relevanz, werden sichtbar und meinungsbildend. Problematisiert werden nicht nur gesundheitliche Folgewirkungen des Fleischkonsums, sondern vor allem auch die mit der Produktion verbundenen massiven ökologischen Folgen, wie zum Beispiel Klimabelastung, Wasser- und Flächenverbrauch, die damit einhergehenden globalen Ungerechtigkeiten und ethischen Probleme der Nutztierhaltung. So kam jüngst der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (2015) zu der Einschätzung, dass die derzeitigen Haltungsbedingungen eines Großteils der Nutztiere in Deutschland nicht zukunftsfähig seien.
Aber auch Fleischproduzenten und -händler sowie Verfechter des Fleischgenusses gehen in die Offensive: So weist der Bayerische Bauernverband darauf hin, dass mit den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ein „höherer Tierkomfort“ geschaffen wurde. Heutige moderne Haltungsbedingungen könnten nicht pauschal als nicht zukunftsfähig bezeichnet werden. Der zentrale Stellenwert des Fleisches auf den Tellern deutscher Konsumenten, lässt sich auch an Publikationen wie dem Magazin „Beef!“ ermessen, in dem „Männer mit Geschmack“ zu einem ungehemmten Karnismus angehalten werden. Andererseits sind solche Publikationen (ähnlich wie die Flut von Landillustrierten) auch Anzeiger einer Krise, da der Fleischkonsum nicht mehr selbstverständlich erscheint.Continue reading

Symposium „Kulturelle Vielfalt: Essen der Migrantinnen und Migranten“

UnbenanntWir möchten Sie auf eine aktuelle Veranstaltung von EssKult.net – Netzwerk Ernährungskultur zum Thema „Kulturelle Vielfalt: Essen der Migrantinnen und Migranten“ hinweisen. Das  Symposium findet am 3. März 2016, von 15:15 Uhr bis 19:00 Uhr im Rahmen des 53. Wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, an der Hochschule Fulda (Raum A 102) statt.

Vier Referentinnen und Referenten geben aus unterschiedlichen Perspektiven einen Input und diskutieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums über Annäherungen an dieses Thema.

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

 

DGH – Deutsche Gesellschaft für Humanökologie Tagung in Sommerhausen bei Würzburg, vom 19. bis 21. Mai 2016

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HUMANÖKOLOGIE UND ERNÄHRUNGSÖKOLOGIE:
Konzeptionelle Allianzen und Synergien
Parto Teherani-Krönner (Humboldt-Universität zu Berlin) und Jana Rückert-John (Hochschule Fulda)
In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Gender & Globalisierung (Humboldt Universität zu Berlin)
Essen als Aufnahme von Nahrung ist ein tägliches physisches Bedürfnis. Aus sozialökologischer Sicht ist Ernährung die grundlegendste Form des gesellschaftlichen Metabolismus, wie ihn Marina Fischer-Kowalski (1997; 2012) beschreibt. Sie sieht in der Ernährung eine Schlüsselfrage, da diese ein Drittel des gesellschaftlichen Stoffwechsels ausmacht. So kollidiert Ernährung in der gegenwärtigen westli-chen Welt erheblich mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung, die sich auf eine ökonomische, ökologische und soziale Verträglichkeit sowie Zukunftsfähigkeit beziehen. Ein ausdrücklich mehrdi-mensionaler Ansatz liegt auch dem Konzept der Ernährungsökologie (Hoffmann, Schneider, Leitz-mann 2011) zugrunde. Die Dimensionen Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft werden hier mit Blick auf die Ernährung als gleichberechtigt verstanden.Continue reading

Between sustainability, governance and democracy: interpreting the politics of food

Conveyor and Institution: Basil Bornemann, University of Basel
Esther Seha, Leuphana University Lueneburg
Abstract: World hunger, obesity, animal welfare, urban gardening, and food waste: No matter where one looks today, food is at the center of attention and is currently undergoing a pronounced process of politicization. The array of food-related problems is extensive and diverse. Challenges range from farm to fork as well as from the global to the local and connect ecological, social, cultural, and economic concerns throughout the food system.. While the plethora of current food concerns is almost endless, all issues do however have in common that they challenge prevailing societal lifestyles, beliefs and values, discourses and practices as well as conceptions of society and politics more generally. Food issues have become important vehicles for bringing up fundamental debates about the sustainability, democracy, and governance of modern societies. Touching upon these political meta-discourses, food therefore serves as a relevant venue for understanding politics in the 21st century.
The proposed panel strives to shed light on current food issues and their implications for sustainability, governance, and democracy from an interpretive perspective: How can interpretive analysis help to understand current food-related problems and policies? How and by what means are food issues framed and politicized? What are the commonalities and differences between the various food debates? How do they challenge and transform current understandings and practices of sustainability, democracy, and governance?
In order to explore these questions, we invite theoretical and empirical contributions that analyze current food controversies with reference to sustainability, governance, and democracy from an interpretive perspective. By focusing on these political meta-discourses, the panel aims at integrating findings about individual food issues and at uncovering the role and meaning of food as an instance of political transformation.

Stellenangebot: W 2 – Professur (zunächst befristet auf 6 Jahre, Tenure Track) – im Fachbereich für Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel/Witzenhausen – baldmöglichst

Uni_Kassel

 

Der Fachbereich für Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel/Witzenhausen
und die Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen besetzen gemeinsam eine

W 2 – Professur (zunächst befristet auf 6 Jahre, Tenure Track)

für „Sozial-Ökologische Interaktionen in Agrarsystemen“

Der/die erfolgreiche Kandidat/in vertritt den Bereich ‚Landwirtschaftliche Systeme‘ in Forschung und Lehre. Die Fakultäten erwarten durch diese Professur eine Stärkung ihres internationalen Profils in interdisziplinärer Forschung in diesem Bereich.

In Forschung und Lehre sind aktuelle theoretische Konzepte und Methoden aus den Sozial- und Naturwissenschaften zu nutzen. Nachhaltigkeit, Resilienz, Komplexität und Transformation sozial-ökologischer Systeme sollen quantitativ und qualitativ erforscht werden. Dies schließt auch die (Weiter-)entwicklung von Theorien und innovativen, interdisziplinären Methoden zur empirischen Datenerhebung und –analyse ein. Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich an interdisziplinären Kooperationen im Fachbereich zu beteiligen, wird vorausgesetzt.

Die Professur ist zunächst auf sechs Jahre befristet und wird nach erfolgreicher Evaluation und Integration in Verbundvorhaben am Standort verstetigt.

Der/die erfolgreiche Kandidat/in muss englischsprachige Module in unsere agrarwissenschaftlichen  BSc-Studiengänge, in die internationalen MSc-Studiengänge ‘Sustainable International Agriculture’ und ’International Food Business and Consumer Studies’, sowie in die agrarwissenschaftlichen Graduiertenschulen der Universitäten Kassel und Göttingen einbringen. Weiterhin wird die Beteiligung an der Selbstverwaltung der Universitäten erwartet.

Bewerber/innen müssen in der Analyse sozial-ökologischer Systeme durch einschlägige, begutachtete Publikationen ausgewiesen sein und didaktische Kompetenz vorweisen können. Die Publikationen haben zudem das Interesse an und die Fähigkeit zu interdisziplinärer Kooperation zu belegen. Erfahrungen in internationaler Zusammenarbeit, auch in Entwicklungs- und Schwellenländern des Globalen Südens, sind von Vorteil.

Die Besetzung der Professur erfolgt im Rahmen einer gemeinsamen Berufung durch die agrarwissenschaftlichen Fakultäten in Göttingen und Kassel/Witzenhausen. Primärer Dienstort ist Kassel/Witzenhausen, aber eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen (2 Tage pro Woche) ist verpflichtend. Die Professur wird die dritte gemeinsame Professur der beiden Universitäten sein, die eine innovative Kooperationsvereinbarung über Ländergrenzen hinweg umsetzen, um neue Forschungsschwerpunkte zu etablieren.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und Leistungsanforderungen gemäß §§ 60, 61, 64 des Hessischen Hochschulgesetzes. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. A. Bürkert, Ökologischer Pflanzenbau und Agrarökosystemforschung in den Tropen und Subtropen, Universität Kassel (buerkert@uni-kassel.de), oder Prof. Dr. S. von Cramon-Taubadel, Agrarpolitik, Universität Göttingen (scramon@gwdg.de). Die Universität Kassel ist im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, Frauen und Männern die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Angestrebt wird eine deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/-innen  erhalten bei gleicher Eignung und Befähigung den Vorzug. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 15.02.2016 unter Angabe der Kennziffer an den Präsidenten der Universität Kassel, 34109 Kassel zu richten.

 

Bewerbungsfrist: 15.02.2016

Aktuelle Publikationen von EssKult.net Mitgliedern

Gottwald, Franz-Theo (2016): Welches Wachstum passt zum Ökolandbau? In: Agrarbündnis e.V. (Hrsg.), Der Kritische Agrarbericht 2016, S. 121-127.

(2016): Is Bioeconomy the Road to Decentralization? In: Wilderer, P.; Grambow, M. (Hrsg.), Global Stability through Decentralization. In Search for the Right Balance between Central and Decentral Solutions. Springer, S. 147-152.

(2015): „Der Ansatz der Bioökonomie ist totalitär“ Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald im Interview mit oya-Herausgeber Johannes Heimrath erschienen in oya Heft 35/2015

(2015): Irrweg Bioökonomie. Über die zunehmende Kommerzialisierung des Lebens. In: Agrarbündnis e.V. (Hrsg.), Der Kritische Agrarbericht 2015, S. 259-264.

(2015): Tierschutzgerecht und fair? – Tierethik und Tierschutzpolitik heute. In: Hirschfelder, G., Ploeger, A., Rückert-John, J., Schönberger, G. (Hrsg), Was der Mensch essen darf – Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte. Springer, S. 129-143.

Gottwald, Franz-Theo; Boergen, Isabel (2015): Tiere essen – Bestandteil menschlicher Kultur oder Überbleibsel aus einer vergangenen Zeit? In: Das Tier in unserer Kultur. Oldib Verlag, S. 281-308.
Gottwald, Franz-Theo;  Budde, Joachim (2015): Mit Bioökonomie die Welt ernähren? – Eine kritische Kurzstudie im Auftrag des Instituts für Welternährung.
Gottwald, Franz-Theo; Malunat, Bernd M.; Mayer-Tasch, Peter-Cornelius (Hrsg.) (2015): Die unerschöpfliche Kraft des Einfachen. Springer 2015.
Hirschfelder, Gunther; Hochstätter, Sarah Vom Steinzeitsnack zum Frucht-Smoothie: Apfel-Geschichte(n). In: Carolin Keßler, Thomas Schürmann: Der Apfel. Kultur mit Stiel. Ehestorf 2014, S. 11-22
Hirschfelder, Gunther Das Bild unserer Lebensmittel zwischen Inszenierung, Illusion und Realität. In: Stefan Leible (Hg.). Lebensmittel zwischen Illusion und Wirklichkeit (Schriften zum Lebensmittelrecht, Bd. 30). Bayreuth 2014, S. 7-34.
Hirschfelder, Gunther Zeit und Esskultur – eine kulturanthropologische Betrachtung. In: Ernährungs Umschau 1/2014, S. 32-35.
Hirschfelder, Gunther Von Feuerspieß bis Fast Food. Esskultur, Politik und Nachhaltigkeit. In: Politische Ökologie 128 (2012), S. 16-22.
Kofahl, Daniel Die Komplexität der Ernährung in der Gegenwartsgesellschaft: Soziologische Analysen von Kultur- und Natürlichkeitssemantiken in der Ernährungskommunikation. Kassel University Press. Kassel.
Kofahl, Daniel Sind hier wirklich alle auf Salat? Was ist dran am angeblichen Vegan- und Bioboom? In: analyse&kritik, Nr. 604, 21.04.2015. S. 29.
Kofahl, Daniel „Vorsicht! Kann Spuren von Moral enthalten!“ – Begleiterscheinungen und Komplikationen moralisch infizierter Ernährungskommunikation. In: Hirschfelder, Gunther, Ploeger, Angelika, Rückert-John, Jana, Schönberger, Gesa (Hrsg.): Was der Mensch essen darf. Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte. Springer. S. 35-47.
Kofahl, Daniel Die soziale Komplexität der Ernährung. Moderne Ernährung zwischen Vielfalt, Komplexität und Partikularismus. In: Löw, Martina (Hrsg.): Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012. Campus. CD/10 S.
Kofahl, Daniel Religionssoziologische (Geschmacks-)Sinnsuche – Ein Gesprächsangebot über Essen, Gott und die Welt. In: Müller, Sascha (Hrsg.): Die Sprache verstehen. Interdisziplinäres zwischen Germanistik, Philosophie und biblischer Exegese. Utz-Verlag. S. 115-134.
Jaeger-Erben, Melanie; Rückert-John, Jana (2015): Researching transitions to sustainable consumption: A practice-theory approach to innovation in consumption. In: Putting Sustainability into Practice: Advances and Applications of Social Practice Theories, Edited by Emily Huddart Kennedy, Maurie J. Cohen, and Naomi Krogman. Edward Elgar. pp. 159-184.
Rückert-John, Jana;
Jaeger-Erben, Melanie
Alternative Konsumformen als Herausforderungen für die Verbraucherpolitik. In: Bala, Christian/Schuldzinski, Wolfgang (Hrsg.) (2015): Prosuming und Sharing – neuer sozialer Konsum? Aspekte kollaborativer Formen von Konsumtion und Produktion Bd. 4. Beiträge zur Verbraucherforschung. Düsseldorf: Verbraucherzentrale NRW. S. 63-83.
Rückert-John, Jana; Kröger, Melanie (2015): ‚Stillende‘ Männer. Väterselbstbilder und Väterfremdbilder im Übergang zur Elternschaft.In: Seehaus, Rhea/Rose, Lotte/Günther, Marga (Hrsg.): Mutter, Vater, Kind – Geschlechterpraxen in der Elternschaft. Opladen: Verlag Barbara Budrich. S. 81-100.
Rückert-John, Jana Der Wandel des Ernährungsalltags als Herausforderung für die Ernäh-rungs- und Verbraucherkommunikation. In: Haushalt in Bildung & Forschung. Schwerpunktthema: Sozioökonomische Allgemein-, Ernährungs- und Verbraucherbildung. Heft 3_2015. Opladen:Verlag Barbara Budrich. S. 39-50.
 Rückert-John, Jana (2015): Nachhaltiger Konsum durch soziale Innovationen. In: Kulinaristik. Wissenschaft – Kultur – Praxis. In: Kulinaristik. Wissenschaft – Kultur – Praxis. Kulinaristische Ökologie. Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit.

(2014): Teherani-Krönner, Parto  2014: Mahlzeitenpolitik, Mahlzeitensicherheit und Mahlzeitenkultur. Ein neues Konzept in der Ernährungsdebatte. In: Teherani-Krönner, Parto und Hamburger, Brigitte (Hrsg.): Mahlzeitenpolitik. Zur Kulturökologie von Ernährung und Gender. oekom, München S. 17- 50.

Teherani-Krönner, Parto 2011: Meals are Ties that Bind. In: Meal Cultures in Europe – Changes and Exchanges. Herausgegeben von Division of Gender & Globalization, Faculty of Agriculture and Horticulture, Humboldt-Universität zu Berlin, S. 21-24

Rückert-John, Jana;
John, René;
Jaeger-Erben, Melanie
Neue Formen des Konsums aus Sicht der Politik. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen. „Das Private ist Politisch. Konsum und Lebensstile“, Heft 2, Juli 2015, S. 77-89.
Jaeger-Erben, Melanie, Rückert-John, Jana;
Schäfer, Martina
(2015): ‘Sustainable consumption through social innovation: A typology of innovations for sustainable consumption practices.’ Journal of Cleaner Production, doi:10.1016/j.jclepro.2015.07.042
Rose, Lotte Ordnungen der Speisegabe. Ethnografische Anmerkungen zur Praxis des Schulessens. In: Birgit Althans u.a. (Hg.): Nahrung als Bildung. Interdisziplinäre Perspektiven auf einen anthropologischen Zusammenhang. Weinheim: Beltz, Juventa 2014, 150 – 163
Rose, Lotte Warum Kinder keine Tierschlachtung sehen dürfen – Kindheits- und zivilisationstheoretische Anmerkungen. In Günther Hirschfelder u.a. (Hg.) Was der Mensch essen darf. Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte. Wiesbaden VS 2015, S. 231 – 245
Pohler, Thomas; Ptach, Cornelia; Rose, Lotte Essgärten für Kinder: „Edible Education“ und „Slow Food“. In: Johanna Schockemöhle u.a. (Hg.): Nachhaltige Ernährung lernen in verschiedenen Ernährungssituationen. Handlungsmöglichkeiten in pädagogischen und sozialpädagogischen Einrichtungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2015, 221 – 237
Rose, Lotte Doing Gender with Food, in: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft online
Täubig, Vicki (2016): Essen im Erziehungs- und Bildungsalltag. Weinheim; Basel: Beltz Juventa (Hrsg.)
Täubig, Vicki (2016): Essen, Erziehung, Bildung, Alltag – zur Einführung. In: Täubig, Vicki (Hrsg.): Essen im Erziehungs- und Bildungsalltag. Weinheim; Basel: Beltz Juventa, S. 7-14.
Bergmann, Karin (2016): What you ought to eat. Orientation versus paternalism
Bergmann, Karin (2015): Edible Innovations. Food innovation and conflicting priorities between technological progress and consumer rejection. A summary of the most important research findings
Bergmann, Karin (2016): Die Reputation der Lebensmittel in Deutschland. Die Sicht der Verbraucher von 2013 – 2015
Bergmann, Karin (2016): Risiken und Statistiken im Ernährungsalltag. Berechtigte Sorge, unnötige Angst oder falsche Risikowahrnehmung?
Bergmann, Karin (2014): Transparency & Consumers. A misunderstanding? A summary of the most important research findings

 

Aufgetischt! Persuasion und Information in der Vermarktung von Nahrungs- und Genussmitteln

tagung

 

Wer garantiert die Qualität der Gütesiegel? Nach welchen Kriterien werden Inhaltsstoffe untersucht? Wer schreibt die Gutachten? Welche Konsequenzen haben EU und TTIP-Freihandelsabkommen für die Präsentation von Produkten – etwa des bislang mit dem Reinheitsgebot beworbenen Bayerischen Biers? Der Konsument sucht Idylle und Tradition, scheinen sie ihm doch Qualität zu verheißen. Repräsentiert oder konzipiert Lebensmittelwerbung Gender-Strömungen, oder ist der Kuchen backende Vater bei Dr. Oetker ein Einzelfall?
Löst Natur die Chemie als Werbeversprechen ab? Oder fordert der Verbraucher alle Freiheiten für sich? Konsumiert er im Fitnessstudio den isotonischen Drink, um am Morgen auf dem Biomüsli zu beharren? Bevorzugt er PET oder Glas als Verpackung?
Solchen Fragen widmet sich diese Tagung des RVW, die vom 6. bis 7.11.2015 in der Universität Regensburg, stattfindet. Genauere Informationen finden sie hier ,als PDF zum Download.