Einladung „Kulinarische Ethnologie“

Daniel Kofahl und Sebastian Schellhaas möchten Sie herzlich zur Veranstaltung „Kulinarische Ethnologie“ am 17. Mai ab 18.30 Uhr im Diderot Berlin einladen. Es handelt sich um den Book Launch und das Autorengespräch zur gleichnamigen Publikation, die von der Deutschen Akademie für Kulinaristik sowie der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie gefördert worden ist.

Die Herausgeber des Buchs sowie mehrere Autorinnen und Autoren sind an diesem Abend vor Ort. Zur Begleitung werden thematisch passende Snacks serviert. Tickets können im Vorverkauf über die Website des Diderot (http://diderot-berlin.de/veranstaltungen/kulinarische-ethnologie) gebucht werden.

Stellenausschreibung

Die Justus-Liebig Universität Giessen bietet eine Professur (W1/W2) für Ernährungssoziologie im Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie, Umweltmanagement zum nächstmöglichen Zeitpunkt an. In der Forschung soll der Schwerpunkt in der Untersuchung von gesellschaftlichen Determinanten auf die Ernährung und das Ernährungsverhalten von Individuen, Privathaushalten und Familien liegen.

Bewerbungsschluss ist am 14.05.2018.

Alle wichtigen Informationen zur Stelle und Bewerbung stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

Stellenausschreibung

Im Fachbereich Oecotrophologie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (65%) für die Dauer des vom BMBF geförderten Projektes „Verdinglichung des Lebendigen: Fleisch als Kulturgut“, Teilprojekt: „Semantische und strukturelle Bedingungen des Fleischkonsums in der Moderne“ vorbehaltlich der endgültigen Finanzierungszusage bis zum 31.07.2021 zu besetzen.

Alle wichtigen Informationen zur Stelle und Bewerbung stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

Verlängerung des Call for Papers für das Panel „Alltag nach der Flucht: Ernährung und andere Konsumpraktiken“

– Die Einreichungsfrist wurde bis zum 11.4.2018 verlängert! –

4.-6. Oktober 2018

am Zentrum Flucht und Migration in Eichstätt

 

Die Forschung zu Fluchtmigration und gesellschaftlicher Teilhabe verfolgt bislang selten Perspektiven, die sich mit dem Alltag von Geflüchteten und insbesondere dem alltäglichen Konsum auseinandersetzen. Im Hinblick auf Geflüchtete stehen Forschungsarbeiten, die einerseits die Bedeutung von Autonomie im Kontext von Ernährungs- und Konsumpraktiken, andererseits die strukturellen Bedingungen, unter denen diese im Spannungsfeld von Fremd-und Selbstversorgung organisiert werden (z.B. Möglichkeiten der Selbstversorgung, Verfügbarkeit bestimmter Produkte, zeitliche/räumliche/finanzielle Restriktionen, aber auch besondere Bedürfnisse und Handlungsstrategien, um sie zu befriedigen) untersuchen, noch weitgehend aus.

Ziel des Panels ist es deshalb, laufende Forschungsarbeiten zusammenzubringen und den Austausch in diesem jungen Forschungsfeld anzuregen. Entsprechend sind Beiträge gewünscht, die sich empirisch mit Ernährung und Konsum von Geflüchteten auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf Konsum- und Ernährungspraktiken, verstanden sowohl als Praktiken des Auswählens, Erwerbens, Auf-/Zubereitens und Verbrauchens/Essens als auch des Geschmacks.

Vortragsvorschläge (mit einer Abstract-Länge von max. 250 Wörtern) können bis zum 11.4.2018 als Word Dokument oder PDF via witterhold@politikwissenschaft.uni-siegen.de eingereicht werden.

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

proJugend – Ess-Kulturen Jugendlicher

Ernährung steht heutzutage besonders bei Jugendlichen im Fokus. Sie ist ein Medium über dass Menschen ihre Kultur, Lebenseinstellung, Fitness und ihr Gesundheitsbewusstsein vermitteln. Man präsentiert, kommentiert sein Essen und muss sich auch oft dafür rechtfertigen. Das Croissant sei zu fett, der Salat in einer Wegwerfschale, solche Sätze sind an der Tagesordnung. Doch warum ist das so? Und wie geht man damit um?

Gunther Hirschfelder und Markus Schreckhaas versuchen Anregungen für einen Leitfaden zu geben.

Den gesamten Text finden Sie hier.

Stellenausschreibung

In der Fakultät II der Universität Siegen ist im Fach Sozialpädagogik ab dem 1. Juni 2018 im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsvorhabens „Essenspraktiken Jugendlicher in stationären Erziehungshilfen. Eine Mixed-Methods-Studie“ eine Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter in Teilzeit befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

„SUPERFOOD“ Kokosnuss

Lange gab es in Supermärkten die letzten Jahre nur wenig zum Thema Kokos zu finden, doch die Zahl an unterschiedlichen Kokosprodukten und auch die Nachfrage nach diesen ist beträchtlich gestiegen. Doch warum ist die Kokosnuss plötzlich so angesagt?

Der Kulturwissenschaftler Markus Schreckhaas, der auch bei EssKult.net aktiv ist, glaubt, dass die Kokosnuss an Urlaub und an andere schöne Erlebnisse erinnert. Die Käufer wollen sich ein Stück Exotik und Abwechslung nach Hause holen, wenn sie Kokosprodukte kaufen. Weitaus größere Faktoren für den Boom der Kokosnuss ist laut Schreckhaas der im Moment angesagte „healthy lifestyle“ und der „Vegan-Trend“. Die Kokosnuss ist reich an Nährstoffen und Kokosmilch ist eine gute Alternative zu herkömmlicher Milch für Veganer, was die Nachfrage stark nach oben treibt.

Hinzu kommt der Einfluss von amerikanischen Athleten/Sportlern, die schon seit Jahren besonders auf Kokosöl und Kokosfett zählen, da diese eine schnelle Energiezufuhr bieten.

Die Kokosnuss hat sich in der Gesellschaft als Zeichen für Fitness und einen gesunden Lebensstil etabliert und laut Ernährungsexperten wird der Kokostrend noch sehr lange anhalten.

Weiter Informationen finden sie hier.

Call for Papers: 2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

 

4.-6. Oktober 2018

am Zentrum Flucht und Migration in Eichstätt

 

Call for Papers für das Panel „Alltag nach der Flucht: Ernährung und andere Konsumpraktiken“

Die Forschung zu Fluchtmigration und gesellschaftlicher Teilhabe verfolgt bislang selten Perspektiven, die sich mit dem Alltag von Geflüchteten und insbesondere dem alltäglichen Konsum auseinandersetzen. Im Hinblick auf Geflüchtete stehen Forschungsarbeiten, die einerseits die Bedeutung von Autonomie im Kontext von Ernährungs- und Konsumpraktiken, andererseits die strukturellen Bedingungen, unter denen diese im Spannungsfeld von Fremd-und Selbstversorgung organisiert werden (z.B. Möglichkeiten der Selbstversorgung, Verfügbarkeit bestimmter Produkte, zeitliche/räumliche/finanzielle Restriktionen, aber auch besondere Bedürfnisse und Handlungsstrategien, um sie zu befriedigen) untersuchen, noch weitgehend aus.

Ziel des Panels ist es deshalb, laufende Forschungsarbeiten zusammenzubringen und den Austausch in diesem jungen Forschungsfeld anzuregen. Entsprechend sind Beiträge gewünscht, die sich empirisch mit Ernährung und Konsum von Geflüchteten auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf Konsum- und Ernährungspraktiken, verstanden sowohl als Praktiken des Auswählens, Erwerbens, Auf-/Zubereitens und Verbrauchens/Essens als auch des Geschmacks.

Vortragsvorschläge (mit einer Abstract-Länge von max. 250 Wörtern) können bis zum 25.3.2018 als Word Dokument oder PDF via witterhold@politikwissenschaft.uni-siegen.de eingereicht werden.

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

Tagung Das Essen der Kinder – zwischen Pädagogisierung, Konsum und Kinderkultur

Die Tagung des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) in Kooperation mit Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit Technische Hochschule Köln, Forschungsschwerpunkt Bildungsräume in Kindheit und Familie, findet vom 06. bis zum 07. Dezember 2018 statt.

In der europäischen Kulturgeschichte der Moderne ist Ernährung eng mit pädagogischen Erwartungen und Zielen verknüpft. Dies zeigt sich aktuell in den kritischen Debatten zum Ernährungsverhalten westlicher Gesellschaften, in denen Ernährung und Essenssituationen als bedeutende Erziehungs-, Bildungs- und Präventionsgegenstände verhandelt werden.

 

Alle wichtigen Infos stehen hier zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

10 Jahre Nationale Verzehrsstudie II

Der WDR erinnert in seinem Zeitzeichen vom 30.01.2018 an die vor zehn Jahren vorgestellte NVS II, für die bei über 20.000 Bürgerinnen und Bürgern zwischen 14 und 80 Jahren in allen Teilen Deutschlands über zwei Jahre Daten rund um Ernährung gesammelt worden waren.
EssKult.net Mitglied und Ernährungshistoriker Uwe Spiekermann geht in dieser Sendung rückblickend auf Erhebung und Auswertung der Studie und auf den gesellschaftliche Umgang mit diesen Ergebnissen ein.

Die komplette Ausgabe des Zeitzeichens finden sie hier.