Vom 9. bis 11. November 2017 veranstalten wir in Kooperation mit der Schweisfurth Stiftung die Tagung „Ernährung kehrt in die Stadt zurück – Innovative Ansätze urbaner Food Governance“ an der Hochschule Fulda.
Hier finden Sie den Call for Paper.
Vom 9. bis 11. November 2017 veranstalten wir in Kooperation mit der Schweisfurth Stiftung die Tagung „Ernährung kehrt in die Stadt zurück – Innovative Ansätze urbaner Food Governance“ an der Hochschule Fulda.
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Wir möchten Sie auf unser Minisymposium hinweisen, das wir gemeinsam mit der Fachgruppe Ernährungsverhaltensforschung im Rahmen des 54. Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. veranstalten.
Thema: Gesellschaftliche Herausforderungen und Perspektiven zur Gestaltung des Essalltag
Datum: 3. März 2017
Zeit: 09:00 – 10:30
Ort: Christian-Albrechts-Universität Kiel, Frederik-Paulsen-Hörsaal
Das Essen von Kindern und Jugendlichen bestimmt in hohem Maße den Erziehungsalltag. Es ist Gegenstand von Sorgebeziehungen sowie der Bedürfnisorganisation und -befriedigung, die Familien und Bildungseinrichtungen leisten. In der erziehungswissenschaftlichen Forschung allerdings schlägt sich das Thema bisher nicht adäquat zu seiner Relevanz in der Praxis nieder. Der Sammelband legt den Zusammenhang von Essen und Bildung dar und gibt einen Überblick über die sich langsam entwickelnde erziehungswissenschaftliche Forschung in diesem Themenbereich. Zudem behandelt das Buch zentrale Dimensionen einer forschenden Beschäftigung mit Essen und schaut dabei über den nationalen Tellerrand.
Vicki Täubig, Dr. phil. Dipl. Päd., hat die Juniorprofessur für Informelles Lernen im Kindes- und Jugendalter an der Universität Siegen inne. Sie forscht und lehrt zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in außerschulischen und schulischen Kontexten. Neben Migrations- und Flüchtlingsforschung stellt das Essen als pädagogische Situation sowie als Ausdruck der Individualität von Kindern und Jugendlichen einen weiteren Arbeitsschwerpunkt dar. Kontakt: vicki.taeubig@uni-siegen.de
Call for Abstracts
Workshop der AG Kulinarische Ethnologie auf dem DGV Kongress 2017
4.-7.10.2017, Freie Universität Berlin
Organisation: Dr. Daniel Kofahl, Dipl.-Soz. Bettina Mann, Sebastian Schellhaas M.A.
Über die alltägliche Ernährungspraxis und damit verbunden kulinarische sowie gustatorische
Kulturformen erzeugen Menschen Verbindungen und Abgrenzungen, stabilisieren Kollektive und
konstruieren Räume. In Zuge der Globalisierung der Weltgesellschaft, bedingt durch die Faktoren
erhöhte personale Mobilität im Raum und Digitalisierung der Kommunikation, hat sich eine
kulinarische Netzwerkkultur ausgebildet. Der Kennzeichen ist neben einer zunehmenden
Binnendifferenzierung, die Aushandlung der Stabilität und Fragilität von ernährungskulturellen
Identitäten.
Eine pdf-Datei mit weiteren Informationen steht hier zur Verfügung.
Unser Vorstandsmitglied Rengenier Rittersma behandelt in seinem Artikel “The Netherlands” den Aufstieg des niederländischen Käsesektors seit dem Mittelalter.
The discovery of cheese is a narrative at least 8,000 years old, dating back to the Neolithic era. Yet, after all of these thousands of years we are still finding new ways to combine the same four basic ingredients – milk, bacteria, salt, and enzymes – into new and exciting products with vastly different shapes, sizes, and colors, and equally complex and varied tastes, textures, and, yes, aromas. In fact, after a long period of industrialized, processed, and standardized cheese, cheesemakers, cheesemongers, affineurs, and most of all consumers are rediscovering the endless variety of cheeses across cultures.
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Die Konsequenzen von Migration und Flucht haben sich zu den größten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen Europas entwickelt. Der Ernährung kommt dabei in mehrfacher Hinsicht eine Schlüsselrolle zu: Die Verpflegung der Zugewanderten stellt für die Verantwortlichen eine enorme Herausforderung dar. Ernährung ist neben der Verköstigung zudem für die Migrierten eine Möglichkeit, ihrer Identität Ausdruck zu verleihen. Essen und Ernährung sind Modi der Integration. Mit dem geplanten Sammelband sollen Perspektiven kultureller Annäherungen in theoretischer und anwendungsorientierter Perspektive beschrieben und analysiert werden.
Essen und Ernährung sind zentrale Lern- und Handlungsfelder in der KiTa, nicht nur für die Versorgung, sondern auch für die physische, psychische und soziale Entwicklung – und für die Bildung. Entsprechend breit ist das Themenspektrum dieses Buches angelegt: Zentrale ernährungsphysiologische, psychologische, soziokulturelle und pädagogische Grundlagen der Entwicklung, Ernährung sowie Ernährungssozialisation und -bildung werden als Orientierung für die KiTa-Praxis nicht nur zusammengestellt, sondern auch in ihrer Relevanz für den Umgang mit Kindern aufeinander bezogen. Die verschiedenen Perspektiven von Ernährungslehre, Esskultur, Ernährungsbildung, Logistik der Gemeinschaftsversorgung und Praxis in der KiTa von entwicklungsgerechter Mahlzeitengestaltung bis zur Verantwortung der pädagogischen Fachkraft, der Leitung und des Trägers werden aufgezeigt. Gleichzeitig bietet das Buch Empfehlungen für deren Umsetzung. Fachliche Ausführungen werden durch konkrete Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis ergänzt.
Im Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften – zum 01.10.2017
Kennziffer: 28245
W 2 – Professur „Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur“
Gesucht wird eine wissenschaftlich hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit, die auf Basis einer natur- und/oder sozialwissenschaftlichen Ausrichtung die Fächer der Ökologischen Lebensmittelqualität und der Ernährungskultur in Forschung und Lehre vertritt. Besonderer Wert wird dabei auf eine möglichst breite Abdeckung des Fachgebietes gelegt, die den Bogen spannt von einem Grundverständnis von Lebensmittelqualität im ökologischen Kontext über ein gesundheitsförderndes Ernährungs- bis hin zu einem nachhaltigen Konsumverhalten, das sich an der Wertschätzung von Lebensmittel orientiert. Weiterhin gewünscht sind eine empirische Ausrichtung der Forschung und die Anschlussfähigkeit an weitere Forschungsthemen des Fachbereichs sowie der Universität Kassel. Die Fähigkeit und Bereitschaft für die Durchführung kooperativer, inter- und transdiziplinärer Forschungsvorhaben wird vorausgesetzt.
Die Bewerberinnen/-er müssen über eine Habilitation oder habilitationsadäquate Leistungen verfügen und als publikationsstark in internationalen, begutachteten Zeitschriften ausgewiesen sein. Sie sollen auch mit den Fragestellungen der Praxis vertraut sein. Erfahrungen in der Lehre mit dem Nachweis didaktischer Fähigkeiten sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten und interdisziplinären Kooperationen werden erwartet.
In der Lehre hat die künftige Stelleninhaberin/ der künftige Stelleninhaber das Fachgebiet in allen Studiengängen des Fachbereichs zu vertreten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den internationalen englischsprachigen Studiengängen liegt. Zum Aufgabenbereich der Professur gehört die Koordination der Master-Studiengänge „International Food Business and Consumer Studies“ und „Sustainable Food Systems“
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und die Leistungsanforderungen gemäß §§ 61, 62 des Hessischen Hochschulgesetzes. Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung.
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Christian Herzig (Tel.: 05542 98-1208, E-Mail: christian.herzig@uni-kassel.de) zur Verfügung.
Die Universität Kassel ist in hohem Maße an der beruflichen Zufriedenheit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessiert. Sie fördert daher mit ihrem Dual Career Service und ihrem Family Welcome Service die Vereinbarkeit von Partnerschaft und Familie mit der beruflichen Entwicklung. Es gehört zu den strategischen Zielen der Universität Kassel, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu steigern. Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber/innen erhalten bei gleicher Eignung und Befähigung den Vorzug. Bewerbungen sind unter Angabe der Kennziffer gern auch in elektronischer Form an den Präsidenten der Universität Kassel, 34109 Kassel bzw. bewerbungen@uni-kassel.de, zu richten.
Am Freitag, dem 17.06.2016, um 10:00 bis 17:00 Uhr, veranstaltet das Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschule eine Forschungswerkstatt rund um das Thema Ernährung von Kleinkindern. Mit einbezogen werden kulturelle Aspekte, sowie auch die Rollenverteilung bei Vater und Mutter. Die Forschungswerkstatt will Raum geben, um Beiträge zu den Genderdimensionen der Ernährung des Kleinkindes gemeinsam mit interessierten Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen zu diskutieren.Vor diesem Hintergrund sollen weiterführende Forschungsperspektiven für Sozial-und Ernährungswissenschaften wie auch die Genderstudies entwickelt werden.
Genauere Informationen über die Veranstaltung finden sie hier, als PDF-Datei, zum downloaden.