Between sustainability, governance and democracy: interpreting the politics of food

Conveyor and Institution: Basil Bornemann, University of Basel
Esther Seha, Leuphana University Lueneburg
Abstract: World hunger, obesity, animal welfare, urban gardening, and food waste: No matter where one looks today, food is at the center of attention and is currently undergoing a pronounced process of politicization. The array of food-related problems is extensive and diverse. Challenges range from farm to fork as well as from the global to the local and connect ecological, social, cultural, and economic concerns throughout the food system.. While the plethora of current food concerns is almost endless, all issues do however have in common that they challenge prevailing societal lifestyles, beliefs and values, discourses and practices as well as conceptions of society and politics more generally. Food issues have become important vehicles for bringing up fundamental debates about the sustainability, democracy, and governance of modern societies. Touching upon these political meta-discourses, food therefore serves as a relevant venue for understanding politics in the 21st century.
The proposed panel strives to shed light on current food issues and their implications for sustainability, governance, and democracy from an interpretive perspective: How can interpretive analysis help to understand current food-related problems and policies? How and by what means are food issues framed and politicized? What are the commonalities and differences between the various food debates? How do they challenge and transform current understandings and practices of sustainability, democracy, and governance?
In order to explore these questions, we invite theoretical and empirical contributions that analyze current food controversies with reference to sustainability, governance, and democracy from an interpretive perspective. By focusing on these political meta-discourses, the panel aims at integrating findings about individual food issues and at uncovering the role and meaning of food as an instance of political transformation.

Stellenangebot: W 2 – Professur (zunächst befristet auf 6 Jahre, Tenure Track) – im Fachbereich für Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel/Witzenhausen – baldmöglichst

Uni_Kassel

 

Der Fachbereich für Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel/Witzenhausen
und die Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen besetzen gemeinsam eine

W 2 – Professur (zunächst befristet auf 6 Jahre, Tenure Track)

für „Sozial-Ökologische Interaktionen in Agrarsystemen“

Der/die erfolgreiche Kandidat/in vertritt den Bereich ‚Landwirtschaftliche Systeme‘ in Forschung und Lehre. Die Fakultäten erwarten durch diese Professur eine Stärkung ihres internationalen Profils in interdisziplinärer Forschung in diesem Bereich.

In Forschung und Lehre sind aktuelle theoretische Konzepte und Methoden aus den Sozial- und Naturwissenschaften zu nutzen. Nachhaltigkeit, Resilienz, Komplexität und Transformation sozial-ökologischer Systeme sollen quantitativ und qualitativ erforscht werden. Dies schließt auch die (Weiter-)entwicklung von Theorien und innovativen, interdisziplinären Methoden zur empirischen Datenerhebung und –analyse ein. Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich an interdisziplinären Kooperationen im Fachbereich zu beteiligen, wird vorausgesetzt.

Die Professur ist zunächst auf sechs Jahre befristet und wird nach erfolgreicher Evaluation und Integration in Verbundvorhaben am Standort verstetigt.

Der/die erfolgreiche Kandidat/in muss englischsprachige Module in unsere agrarwissenschaftlichen  BSc-Studiengänge, in die internationalen MSc-Studiengänge ‘Sustainable International Agriculture’ und ’International Food Business and Consumer Studies’, sowie in die agrarwissenschaftlichen Graduiertenschulen der Universitäten Kassel und Göttingen einbringen. Weiterhin wird die Beteiligung an der Selbstverwaltung der Universitäten erwartet.

Bewerber/innen müssen in der Analyse sozial-ökologischer Systeme durch einschlägige, begutachtete Publikationen ausgewiesen sein und didaktische Kompetenz vorweisen können. Die Publikationen haben zudem das Interesse an und die Fähigkeit zu interdisziplinärer Kooperation zu belegen. Erfahrungen in internationaler Zusammenarbeit, auch in Entwicklungs- und Schwellenländern des Globalen Südens, sind von Vorteil.

Die Besetzung der Professur erfolgt im Rahmen einer gemeinsamen Berufung durch die agrarwissenschaftlichen Fakultäten in Göttingen und Kassel/Witzenhausen. Primärer Dienstort ist Kassel/Witzenhausen, aber eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen (2 Tage pro Woche) ist verpflichtend. Die Professur wird die dritte gemeinsame Professur der beiden Universitäten sein, die eine innovative Kooperationsvereinbarung über Ländergrenzen hinweg umsetzen, um neue Forschungsschwerpunkte zu etablieren.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen und Leistungsanforderungen gemäß §§ 60, 61, 64 des Hessischen Hochschulgesetzes. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. A. Bürkert, Ökologischer Pflanzenbau und Agrarökosystemforschung in den Tropen und Subtropen, Universität Kassel (buerkert@uni-kassel.de), oder Prof. Dr. S. von Cramon-Taubadel, Agrarpolitik, Universität Göttingen (scramon@gwdg.de). Die Universität Kassel ist im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, Frauen und Männern die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Angestrebt wird eine deutliche Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/-innen  erhalten bei gleicher Eignung und Befähigung den Vorzug. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 15.02.2016 unter Angabe der Kennziffer an den Präsidenten der Universität Kassel, 34109 Kassel zu richten.

 

Bewerbungsfrist: 15.02.2016

Aufgetischt! Persuasion und Information in der Vermarktung von Nahrungs- und Genussmitteln

tagung

 

Wer garantiert die Qualität der Gütesiegel? Nach welchen Kriterien werden Inhaltsstoffe untersucht? Wer schreibt die Gutachten? Welche Konsequenzen haben EU und TTIP-Freihandelsabkommen für die Präsentation von Produkten – etwa des bislang mit dem Reinheitsgebot beworbenen Bayerischen Biers? Der Konsument sucht Idylle und Tradition, scheinen sie ihm doch Qualität zu verheißen. Repräsentiert oder konzipiert Lebensmittelwerbung Gender-Strömungen, oder ist der Kuchen backende Vater bei Dr. Oetker ein Einzelfall?
Löst Natur die Chemie als Werbeversprechen ab? Oder fordert der Verbraucher alle Freiheiten für sich? Konsumiert er im Fitnessstudio den isotonischen Drink, um am Morgen auf dem Biomüsli zu beharren? Bevorzugt er PET oder Glas als Verpackung?
Solchen Fragen widmet sich diese Tagung des RVW, die vom 6. bis 7.11.2015 in der Universität Regensburg, stattfindet. Genauere Informationen finden sie hier ,als PDF zum Download.

 

„Der Mensch ist, was er isst.“

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Ernährung als integratives Forschungsgebiet der Natur- und Sozialwissenschaften

Ernährung spielt eine zentrale Rolle im menschlichen Leben: Neben ihren leicht erkennbaren physischen Funktionen, den Hunger zu stillen und den Körper mit Nährstoffen zu versorgen, hat Ernährung soziale, politische, ökonomische und kulturelle Dimensionen. Essen, Nahrung und Ernährung sind – ganz im Sinne des Diktums Ludwig Feuerbachs „Der Mensch ist, was er isst“ – wichtige Ausdrucksmittel für soziale Beziehungen und Kommunikation. Essen kann Freundschaft, Gemeinsamkeit und Nähe anzeigen, aber auch sozialen Status, Macht und Ausgrenzung signalisieren. Zudem finden gesellschaftliche Verhältnisse, in denen wir leben, ihren Ausdruck im Essalltag.Continue reading

Mit Liebe hergestellt? Technologische Innovation trifft Esskultur

 

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„Verbraucher beurteilen technologische Innovationen bei Lebensmitteln höchst unterschiedlich. Was für den einen eine phantastische und segensreiche Entwicklung darstellt, ist für den anderen nicht akzeptabel oder besorgniserregend – vorausgesetzt sie haben überhaupt etwas über die Innovation erfahren. Unsere Studie „Essbare Innovationen“ legt den Schluss nahe: Die Sinnhaftigkeit und Vorteile des technischen Wandels sollten deutlicher dargestellt und der Nutzen für den Verbraucher besser erklärt werden. Die Ernährungsbranche ist nachweislich führend bei technologischen Innovationen und Ressourceneffizienz sowohl in nationalen als auch internationalen Produktions- und Herstellungsketten.Continue reading

„Regional ist en vogue“

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„Die Gastronomie muss sich neu erfinden“. Der Regensburger Kulturwissenschaftler über den Boom regionaler Lebensmittel, die Generation der 18- bis 30-Jährigen und den Erfolg der Foodtrucks. Das komplette Interview steht hier zum Download zur Verfügung.

Pressemitteilung zum Leitbild Netzwert Ernährungskultur e.V.

Ernährungskultur neu vernetzt

Pressemitteilung

Berlin, 28. September 2015

Das neugegründete Netzwerk Ernährungskultur e.V. (Esskult.net) hat auf seiner heutigen Mitgliederversammlung in Berlin Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit festgelegt. Esskult.net ist im Januar 2015 aus zwei langjährig etablierten Institutionen der sozialwissenschaftlichen Ernährungsforschung in Deutschland hervorgegangen: der Arbeitsgemeinschaft für Ernährungsverhalten e.V. (AGEV) und dem Internationalen Arbeitskreis für Kulturforschung des Essens (IAKE).

EssKult.net ist ein unabhängiges Netzwerk von etwa 100 Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die sich mit Fragen der Ernährung und des Essens auseinandersetzen. „Ernährung wird hierbei nicht in enger naturwissenschaftlicher Perspektive gesehen, sondern als umfassendes gesellschaftliches Phänomen“, so die Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Jana Rückert-John. Damit werden ausdrücklich Grenzen zwischen den beteiligten Wissenschaften überschritten und neue Perspektiven eröffnet. Mit den Aktivitäten des Netzwerkes werden ein Forum und eine Plattform zum interdisziplinären Austausch über kulturelle und kommunikative Aspekte der Ernährungskultur geboten. „Auf wissenschaftlicher Basis wollen wir Anstöße und Impulse für einen gesellschaftlichen Wandel und eine Weiterentwicklung der Ernährungskultur geben“, betont Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gunther Hirschfelder. Mittelfristig wird auch die Vernetzung mit der einschlägigen internationalen Forschungsszenerie angestrebt, wofür das Vorstandsmitglied Dr. Rengenier Rittersma zuständig ist.

Zukünftig soll vor allem die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem breiten Feld der sozial- und kulturwissenschaftlichen sowie der naturwissenschaftlichen Thematisierung des Essens und der Ernährung unterstützt und gefördert werden. Hiermit sollen insbesondere junge Forscherinnen und Forscher angesprochen werden, die die Themenfelder Essen und Ernährung interdisziplinär in ihren stofflichen, historischen und soziokulturellen Bezügen bearbeiten. Zur Vernetzung und zum wissenschaftlichen Austausch sind regelmäßig stattfindende wissenschaftliche Tagungen, Publikationen und Workshops geplant, so Regine Rehaag, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerkes zuständig ist.

Das Kobe‐Rind ist die neue S-Klasse

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Für den Regensburger Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder ist die Ernährung zu einem

Lebensstil geworden.Stephan Cezanne, epd

Interview mit Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gunther Hirschfelder, www.mittelbayerische.de/region/regensburgstadtnachrichten, 24.9.2015 hier zum Download